Wissen ist die Wurzel jeder spirituellen Aktivität

    Alexander Zeugin

    Saṃvara [Teil 958] 

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    Weitere Einzelheiten zu SAMAVASARAṆA [29 von 33]

    Detaillierte Beschreibung des SAMAVASARAṆA,[1] aus der SAMAVASARAṆASTAVANA [10 von 14]

    (V. 20.) An (den Toren des) zweiten Walls stehen paarweise die Göttinnen Jayā, Vijayā, Ajitā und Aparājitā, von heller, rötlicher, gelber und blauer Hautfarbe und mit einem abhaya,[2] Sporn, Schlinge und Hammer (mudgarta) [3] in (ihren) Händen.

    (V. 21.) Außerhalb des dritten Walls befinden sich die Götter Tumbarus (an jedem Tor), die einen tumbaru, eine Keule mit Schädelkrone und eine Girlande aus Schädeln halten (und) verfilztes Haar wie einen Kranz tragen.[4]

    Diese Darstellung kann durch die folgenden Zeilen aus Hemachandras Werk ergänzt werden:[5]

    (Vs. 449-50) An den vier Toren des zweiten Walls standen gemäß der Anordnung die Göttinnen Jayā, Vijayā, Ajitā und Aparājitā, alle mit abhaya,[6] Schlinge, Sporn und Hammer in (ihren) Händen (und) mit Teint wie der Mondstein, Rubin, Gold und Blau.

    (V. 451.) An jedem Tor des letzten Walls stand als Torwächter Tumbaru,[7] der eine schädelgekrönte Keule und eine Girlande aus menschlichen Schädeln trug und mit verfilztem Haar und Krönchen geschmückt war.

     

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    [1] Auszug aus JAINA ICONOGRAPHY, Vol. 10 Mai 1911 von D. R. BHANDARKAR, M.A.; POONA. (Aus dem archäologischen Untersuchungsbericht für 1905-06).

    [2] eine Art Symbol, das Furchtlosigkeit vermittelt.

    [3] eine Art Symbol, das Invasion bedeutet.

    [4] Quelltext der Verse (V.20.) und (V.21.)

    [5] Quelltext von Hemachandras Versen 449-451.

    [6] Abhaya ist keine Waffe, sondern bedeutet ein abhaya = pāṇi, eine Hand, die so gehalten wird, dass sie die Gewährung von Furchtlosigkeit anzeigt, wie aus der Übersetzung von V. 20 oben ersichtlich wird.

    Sie bedienen aber auch den Eingang eines jeden samavasaraṇa als Wächter. Bedeutung und Interpretation:

    Wer die Furcht überwunden hat, was im neunten guṇasthāna geschieht und für diejenigen möglich ist, die sich entschieden haben, sei es die kṣapkaśreṇi oder die upaśamaśreṇi zu erklimmen (vgl. Saṃvara [Teil 483] Anm. 1 inkl. Link zur Tabelle der drei Karmaphasen.

    [7] Tumbaru, gehört zu den gandharvas und werden unter den yakṣas genannt, um deren Schutz gebeten wird, s. Smaraṇa Nr. 3: Das ŚĀNTIKARAM STOTRA, Vers 7 Saṃvara [Teil 875].

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