Wissen ist die Wurzel jeder spirituellen Aktivität
Saṃvara [Teil 954]
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Weitere Einzelheiten zu SAMAVASARAṆA [25 von 33]
Detaillierte Beschreibung des SAMAVASARAṆA,[1] aus der SAMAVASARAṆASTAVANA [6 von 14]
(V. 13.) Vier Banner mit Stäben von je eintausend Yojanas Länge (und mit den Namen) Dharma, Māna, Gaja und Siṁha (und) begleitet von kakubhas, d.h. kleineren Glocken, Fahnen usw., all dieses Maß soll von der hasta (Hand) des jeweiligen Tīrthaṁkara gezählt werden.
(V. 14.) Nachdem er von Osten und von links nach rechts eingetreten ist, sich auf einen nach Osten gerichteten Sitz gesetzt, seine Füße auf einen Fußschemel gestellt und die tīrtha (d.h. die vierfache Versammlung) gegrüßt hat, hält der Herr die Gesetzesrede.[2]
Der Inhalt dieses Verses wird in den folgenden Zeilen aus Hemachandras Werk wiederholt, allerdings mit etwas mehr Details:[3]
459. Umgeben von Scharen der vier Klassen der Götter, machte sich der Herr bei Tagesanbruch auf den Weg zum samavasaraṇa.
460. Dann bereiteten die Götter neun goldene Lotusse mit je tausend Blütenblättern vor und stellten sie nacheinander vor dem Herrn auf.
461. Und der Herr stellte seine Füße auf zwei von ihnen, (und) die Götter schoben sofort die übrigen (d.h. die, auf die er seine Füße gestellt hatte) nach vorne.
462. Dann betrat der Herr der Welt das samavasaraṇa durch das östliche Portal und umkreiste den chaitya-Baum.
463. Nachdem er die tīrtha gegrüßt und sein Gesicht nach Osten gewandt hatte, nahm der Herr, um die Dunkelheit, d.h. die Verblendungen der Welt, zu vertreiben, den Löwenthron ein, so wie die Sonne den östlichen Berg (einnimmt).
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[1] Auszug aus JAINA ICONOGRAPHY, Vol. 10 Mai 1911 von D. R. BHANDARKAR, M.A.; POONA. (Aus dem archäologischen Untersuchungsbericht für 1905-06).