Wissen ist die Wurzel jeder spirituellen Aktivität
Saṃvara [Teil 897]
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Smaraṇa Nr. 7: Das BHAKTĀMARA STOTRA
MANTRA und YANTRA [für Strophe 17 von 48]
Strophe Nr. (17)
Oh Herr der Asketen! Dein Ruhm ist größer als der der Sonne, denn weder gehst du jemals unter, noch wirst du vom Planeten Rāhu[1] verschlungen.
Außerdem erleuchtest du die ganze Welt auf einmal (in einem Blitz), und dein glorreicher Glanz wird nicht von den Wolken behindert.[2]+[3]
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[1] D.h. Deine Helligkeit wird durch keine Sonnenfinsternis beeinträchtigt. Nach altindischem Glauben verschluckt der Planet Rāhu die Sonne für die Zeit, die die Sonnenfinsternis verursacht. In ähnlicher Weise kann der Rāhu auch den Mond verfinstern.
Der nächste Vers spricht von der Verfinsterung des Mondes.
[2] Für eine höhere Auflösung siehe www.bl.uk/manuscripts/Viewer.aspx?ref=or_13741_f009r.
Yantra für stanza 17©JAINpedia 2009-2017 [http://www.jainpedia.org/.../yantra-for-stanza-17.html] The Jain universe online at www.jainpedia.org
[3] Hier hat uns der Komponist des Gedichts ein paar Ähnlichkeiten geliefert. Die Sonne ist die Sonne der Allwissenheit. Die Allwissenheit des Herrn verwelkt nicht und geht nicht unter.
Leidenschaften verdunkeln nicht das höchste Wissen. Seine Herrlichkeit wird nicht von den Wolken des Karmas verdeckt.
(Karma behindert die wahren Eigenschaften der Seele. Hier, im Fall des Tīrthaṅkara, können die Wolken des Karmas Seine strahlende Herrlichkeit nicht behindern).
Wie in der vorhergehenden Strophe hat der Dichter auch in dieser Strophe "Übertreibung durch Vergleich" (vyatirekaalankāra) verwendet.