Wissen ist die Wurzel jeder spirituellen Aktivität

    Alexander Zeugin

    Saṃvara [Teil 842]

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    AJITANĀTHACARITRA [24 von 141]

    DIE DRITTE INKARNATION VON AJITANĀTHA ALS AJITA [9 von 126]

    GEBURT VON AJITA UND SĀGARA [10 von 23]

    GEBURTSZEREMONIEN UNTER DEM VORSTAND VON ŚAKRA [2 von 3]

    „Gegen wen richtet sich dein Zorn, wenn ich der Vollstrecker deiner Befehle bin? Unter den Göttern, Asuras und Sterblichen gibt es niemanden, der dir überlegen und dir ebenbürtig ist. Nachdem du die Ursache für das Wanken deines Throns soeben in Betracht gezogen hast, befehle mir, der ich der Geber der Strafe bin, diesbezüglich, oh Meister.“

    Als der General dies gesagt hatte, schenkte Śakra ihm seine Aufmerksamkeit und wandte sofort sein hellseherisches Wissen an. Hari nahm die Geburt des zweiten Tīrthakṛt durch hellseherisches Wissen wahr, WIE DHARMA DURCH DIE JAIN-SCHRIFTEN, WIE EIN OBJEKT DURCH LICHT. Er dachte: „Oh! In Jambūdvīpa in Bhāratavarṣa in der Stadt Vinītā wurde der zweite Jineśvara in diesem Avasarpiṇī von Königin Vijayā,[1] der Frau von König Jitaśatru,[2] geboren. Aus diesem Grund bebte mein Thron. Schande über diese bösen Gedanken von mir. Möge die Sünde, die ich, trunken von Macht, begangen habe, ohne Konsequenzen bleiben.“

    Mit diesem Gedanken erhob sich Purandara[3] und ließ seinen Löwenthron, seinen Fußschemel und seine Pantoffeln zurück. Śatamakha[4] machte hastig mehrere Schritte, als ob er aufbrechen würde, und blickte in Richtung des Tīrthakṛt. Hari setzte sein rechtes Knie auf den Boden, beugte das linke ein wenig und berührte den Boden mit Händen und Kopf und verneigte sich vor dem Meister. Nachdem er den Meister mit dem Śakrastava[5] gepriesen hatte, kehrte Pākaśāsana an seinen Platz zurück, wie der Ozean, der sich ans Ufer zurückwendet.

    Dann wies Śunāsīra,[6] dessen Körper sofort wie verkörperte Freude erschauerte, General Naigameṣin an, alle Götter über die Geburt des Tīrthaṅkara zu informieren und sie zu seinem Fest einzuladen, wie ein Hausherr sein eigenes Volk. Der General nahm Pākaśāsanas Befehl auf seinem Kopf eifrig an und ging weg, wie ein durstiger Mann, der Wasser getrunken hat. Er schlug dreimal die Glocke Sughoṣā, die einen Radius von einem Yojana hat und wie eine riesige Glocke am Hals der Kuh der VERSAMMLUNG VON SUDHARMĀ war. Ein lautes Geräusch entstand, als sie geschlagen wurde, das jeder hören konnte, wie das Rauschen des Ozeans, wenn er aufgewühlt wird. Zweiunddreißig Lakhs – weniger eine – anderer Glocken klangen auch deutlich wegen ihres Läutens, wie Kälber, die wegen des Brüllens der Kuh brüllen. Ganz Saudharmakalpa schien nur aus Klang zu bestehen, so laut, durchdringend wie der Klang der Glocken. Die Götter in den Palästen, immer nachlässig, erwachten bei diesem Klang, wie Löwen, die in Höhlen liegen.

    „Ich denke, Sughoṣā, die sich an einem Verkündigungsdrama erfreute, wurde von einem Gott auf Befehl des Königs der Götter geläutet. Natürlich muss die Proklamation gehört werden, die Vasavas Befehl verkündet.“ Mit dieser Erwartung hörten die Götter weiter zu. Als der Klang von Sughoṣā verklungen war, ließ Purandaras General mit lauter Stimme eine entsprechende Proklamation erklingen:

    „Achtung! Hört zu, alle Götter, die in Saudharma-Kalpa leben. Der Herr der Götter befiehlt euch allen. ’In der Stadt Ayodhyā in Bharata in Jambūdvīpa wurde heute der zweite Tīrthanātha, der Herr, der allen Wohltaten gewährt, von Vijayā, der Frau von König Jitaśatru, geboren, weil das Glück der Welt heranreifte. Jetzt müssen wir mit unserem Gefolge dorthin gehen, um an den Geburtszeremonien des Jinas teilzunehmen und uns zu reinigen. Ihr musst schnell hierher kommen, um mit mir dorthin zu gehen, mit aller Pracht und aller Macht.‘“

    Die Götter empfanden große Freude über diese Erklärung von ihm, wie Pfauen über den Donner. Sofort stiegen sie in ihre Wagen wie Boote und überquerten den Himmel wie den Ozean und gingen zu Śakra.

    BESCHREIBUNGEN VON ŚAKRA’S WAGEN

    Hari weist einen Ābhiyogika namens Pālaka an: „Baue einen Wagen, um zum Meister zu gehen.“ Er schuf den Wagen hunderttausend yojanas lang und breit und fünfhundert yojanas hoch, wie ein anderer Jambūdvīpa; mit Licht von juwelenbesetzten Wänden wie der Ozean mit hohen Korallen; mit goldenen Endstücken wie Mānasa mit aufrechten Lotusblumen; mit langen Fahnen wie ein mit tilakas markierter Körper; mit bunten juwelenbesetzten Spitzen wie ein Bergkamm mit hohen Gipfeln; wunderschön mit juwelenbesetzten Säulen wie die Anbindepfosten von Śrīs Elefanten; bewohnt von Puppen, die anderen Apsaras ähneln; geschmückt mit Reihen kleiner Glöckchen wie ein Schauspieler, der Zimbeln genommen hat; markiert mit Perlen-svastikas wie der Himmel mit Sternbildern; wunderschön mit Wölfen, Stieren, Menschen, Kinnaras, Elefanten, haṅsas, Waldbewohnern und Lotusranken.

    In drei Richtungen hatte es drei Treppenläufe wie lange Kaskadenwellen, die einen großen Berg hinabfließen. Vor den Treppenläufen befanden sich juwelenbesetzte Bögen, Schwestern sozusagen von der Schönheit einer ganzen Reihe von Regenbögen. Sein Mittelteil war eben und glatt wie das Gesicht eines āliṅgipuṣkara,[7] wie ein Spiegel, wie ein Lampenständer.[8] Der mit sanften, wunderschönen, fünffarbigen Gemälden bemalte Boden sah aus, als wäre er mit Pfauenfedern übersät. Darin befand sich ein Theaterpavillon, ein Schauspielhaus der Śrīs, wie ein Königspalast in einer Stadt. Darin befand sich eine juwelenbesetzte Plattform, acht yojanas lang und breit und vier yojanas hoch. Darauf stand ein herrlicher juwelenbesetzter Löwenthron, wie ein großer, reiner Edelstein in einem großen Ring. Darüber glänzt ein Baldachin, strahlend in Silber, der den Eindruck geronnenen Herbstmondlichts erweckt. In seiner Mitte hing ein Diamanthaken und daran ein Perlenkranz von einer kumbhika.[9]+[10]+[11] Wie jüngere Brüder von diesem hingen in den vier Richtungen Perlenketten von der Länge einer halben kumbha. Langsam von einem sanften Wind geschaukelt, glänzten sie, Diebe der Schönheit der Lustschaukel des Śrī von Sunāsīra.

    Im Nordosten, Norden und Nordwesten von Śakras[12]+[13]+[14]+[15] großem juwelenbesetzten Löwenthron standen die Throne der vierundachtzigtausend Sāmānika-Götter,[16] wunderschön mit Juwelen, gleich an Zahl (zu den Göttern). Im Osten glichen die acht Sitze der acht Frauen von Indra[17] juwelenbesetzten Lustbalkonen von Kamalā.[18] Im Südosten standen die Sitze der zwölftausend Götter der INNEREN VERSAMMLUNG. Im Süden befanden sich die vierzehntausend Sitze der MITTLEREN VERSAMMLUNG von Śakra. Im Südwesten befanden sich die sechzehntausend Sitze der Götter der ÄUSSEREN VERSAMMLUNG. Hinter Śakras erhabenem Löwenthron befanden sich die Sitze der sieben Generäle.[19] In jeder der vier Richtungen von Śakras Thron befanden sich die Sitze der vierundachtzigtausend Leibwächter. Ein solcher Wagen wurde gleichzeitig mit Śakras Befehl hervorgebracht. Denn die Erfüllung der Wünsche der Götter wird durch (bloße) Gedanken bewirkt.

     

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    [1] Sanskrit: vijaya = besiegend, siegreich, zum Sieg führend, Wagen der Götter, Sieger usw.; vijayā = Name der Frau von Yama.

    Die Göttin Vijayā, die am südlichen Tor des Samavasaraṇa steht (vgl. Saṃvara [Teil 132]) und Furchtlosigkeit verleiht, bedeutet: Furchtlosigkeit kann nur jemand verleihen, der furchtlos ist. Für diese Eigenschaft ist er bis zum neunten Guṇasthāna (Stufe der spirituellen Reinigung) aufgestiegen und steht jetzt an diesem südlichen Tor der zweiten Mauer des Samavasaraṇa. Diese Ebene beinhaltet die Überwindung aller sieben Arten von Angst (vgl. Saṃvara [Teil 249], Anmerkung 4 und 5), was nur der Fall ist, wenn (positive und negative) Anhaftung, die vier Leidenschaften der Pratyākhyāna-Ebene einschließlich der No-Kaṣāyas Hāsya, Rati, Arati, śoka, Jugupsa, Strīveda überwunden und Samyaktva usw. erlangt wurde (vgl. Tabelle der drei Phasen des Karma).

    eine weibliche Türhüterin von Mṛgāvatī, vgl. Saṃvara [Teil 433].

    [2] Sanskrit:

    jita = erobert, überwunden oder versklavt von, alt, unterworfen, unterdrückt, erworben, aufgegeben, gewonnen, usw.; śatru = Feind [Feind, Rivale]; Name des Vaters des Arhats Ajita.

    [3] Purandara = Zerstörer von Festungen; Name des Feuergottes; Hauszerstörer; Name von śiva; Dieb; Name von Indra.

    [4] Sanskrit:

    śatamakha: Eule, mit hundert Opfern, Name von Indra.

    [5] Śakrastava: Für Einzelheiten siehe Saṃvara [Teil 840] Anmerkung 4.

    [6] Śunāsīra. Doppelname von zwei ländliche Gottheiten, die das Wachstum des Getreides begünstigen (wahrscheinlich Personifikationen von "Schar" und "Pflug"); 

    [7] Gilt als gleichbedeutend mit āliṅgimṛdaṅga.

    [8] Dīpakamalli. Vgl. mallikā, 'Leuchter', und malli. Offensichtlich ist eine Art runder Leuchter gemeint.

    [9] Kumbhika ist in diesem Zusammenhang nicht ganz eindeutig. Es könnte sich auf den Ursprung der Perlen aus dem Elefanten-Kumbha beziehen oder auf das Maß Kumbha. Hēmachandra hat offensichtlich das Maß im Sinn, da er in Band 2 Kumbhameya und in Band 6 Ardhakumbhaprama verwendet. Kumbha ist ein Mengenmaß, bezieht sich aber anscheinend nicht auf die Größe der Perlen, da es in Band VI heißt, sie seien so groß wie eine Myrobalane. Vielleicht bezieht es sich auf die Menge, die in der Halskette verwendet wird. (Kommentar der Übersetzerin der Triṣaṣṭiśālakapuruṣacaritra Helen Johnson)

    Sanskrit:

    kumbhīka = roter Kamla-Baum oder Wasserkohl; Lustknabe; pathisch (kāmla = leicht sauer, säurehaltig)

    kumbhikā = kleiner Topf oder Krug, Augenkrankheit, kleiner Strauch, Buchsbaummyrte oder Myrtepflanze, duftender Padri-Baum

    kumbhīkā = Art Dämon, Schwellung der Augenlider.

    Nach der Bedeutung und Interpretation von Halskette, Perlen gemäß Saṃvara [Teil 721]; kumbhika bezieht sich in dieser Passage auf eine Art tapa.

    Wenn wir in diese Richtung suchen, haben wir für kumbha

    1. den ‚Ehemann‘ von Prabhāvatī (Pabhāvatī), König von Mithilā (Mihilā), ‚Vater‘ von Tīrthaṅkara Malli (auch Khumbhaka genannt).

    2. Viertes Kapitel. Vom ersten Teil der Jñātādharmakathā (Ṇāyādhammakahā) (Samavāyāṅga § 19)

    3. Ein Familienmitglied von Yama, einem der fünfzehn Paramādhārmika (Paramāhammiya) Götter.

    4. Name des ersten Anhängers des achtzehnten und zwanzigsten Tīrthaṅkara, Ara bzw. Muṇisuvrata.

    Im Zusammenhang mit dem vimāna dieses Indra Śakra können wir auch die Anlage „Indrakumbha“ betrachten, ein „Garten“ im Nordosten von vītaśokā (vīyasogā) (frei von Sorge/Kummer) (vgl. Jñātādharmakathā § 62), der Hauptstadt von Nalināvatī (Ṇaliṇāvaī). Nalināvatī, auch bekannt als Salilāvatī (Salilāvaī), ist auch ein Gipfel des Berges Sukhāvaha (Suhāvaha), eines Vakṣaskāra (Vakkhāra) oder Vakṣaskāraparvata (Vakkhārapavvaya), gelegen südlich des Flusses Sītodā (Sīoyā), westlich des Berges Mandara. (Maṁdara)

    (vgl. Saṃvara [Teil 753], Pkt. 35), und

    zwischen den Bezirken Ṇaliṇa (der vierte Gipfel des südlichen Rucaka-Berges,

    vgl. Saṃvara [Teil 823] und seine Anmerkung 15) und

    Nalināvatī (Ṇaliṇāvaī) in Mahāvideha. Es hat vier Gipfel. Es sind Halbmondberge. Ihre Gipfel haben die Form eines Pferdehalses. Diese Berge sind fünfhundert yojanas hoch und fünfhundert gavyūtis tief in der Nähe von Mandara (Maṁdara) und den Flüssen Sītā (Sīyā) und Sītodā (Sīoyā)

    [vgl. Saṃvara [Teil 752], Anmerkung 13].

    Sie sind vierhundert yojanas hoch und vierhundert gavyūtis tief in der Nähe des Berges Nīśitha (Ṇisaḍha) und des Berges Nīlavanta (Ṇīlavaṁta). Sie liegen in Mahāvideha und sind zwanzig an der Zahl:

    1. Mālyavat (Mālavaṁta), es liegt nordöstlich des Berges Mandara, südlich des Berges Nīlavanta (Ṇīlavaṁta), östlich von Uttarakuru und westlich von Vatsa (Vaccha) mit seiner Hauptstadt Kauśāmbī (Kosaṁbī)

    [zur Korrelation von Vaccha mit Vanija und Vaṇcakūla vgl. Saṃvara [Teil 750], Teil 3, letzter Absatz vor Teil A.].

    Es [Mālyavat (Mālavaṁta)] hat neun

    Gipfel:

    1) Siddhāyatana oder Siddhāyatanakūṭa (Siddhāyayaṇa oder Siddhāyayaṇakūḍa);

    2) Mālyavat (Mālavaṁta);

    3) Uttarakuru;

    4) Kaccha;

    5) Sāgara (d.h. nicht völlig leidenschaftslos);

    6) Rajata (Rayaa oder Rayaya) präsidierte Bhogamaliṇī;

    7) Sītoda (Sīoa);

    8) Pūrṇabhadra (Puṇṇabhadda); und

    9) Harissahakūḍa (Harissahakūḍa).

    2. Citrakūṭa (Cittakūḍa), liegt nördlich des Flusses Sītā (Sīā), südlich des Berges Nīlavanta (Ṇīlavaṁta), östlich von Kaccha und westlich von Sukaccha.

    3. Pakṣmakūṭa (Pamhākūḍa), liegt südlich, nördlich, östlich und westlich des Berges Nīlavanta (Ṇīlavaṁta), des Flusses Sītā (Sīā), Mahākaccha und Kacchāvatī oder Kacchakāvatī (Kacchāvaī oder Kacchagāvaī) jeweils in Mahāvideha. Es hat vier Gipfel:

    1) Siddhāyatanakūṭa (Siddhāyayaṇakūḍa), dem Siddhāyatanadeva (Siddhāyayaṇadeva) vorsteht;

    2) Pakṣmakūṭa (Pamhakūḍa);

    3) Mahākaccha und

    4) Kacchāvatī (Kacchāvaī). Es ist die Wohnstätte des Gottes Pakṣmakūṭa (Pamhakūḍa), daher trägt es auch den gleichen Namen.

    4. Nalinakūṭa (Ṇaliṇakūḍa), liegt nördlich des Flusses Sītā (Sīā), südlich des Berges Nīlavanta (Ṇīlavaṁta), östlich von Āvartta (Āvatta) und westlich des Bezirks Maṇgalāvatī (Maṁgalāvaī). Es hat vier Gipfel:

    1) Siddhāyatanakūṭa (Siddhāyayaṇakūḍa);

    2) Ṇaliṇa;

    3) Āvatta;

    4) Maṇgalāvarta (Maṁgalāvatta)

    5. Ekaśaila (Egasela), östlich von (Pukkhalāvatta) und westlich von (Pukkhalāvaī) in der Region Mahāvideha gelegen. Er hat vier Gipfel:

    1) Ekaśailakūṭa (Egaselakūḍa);

    2) Puṣkalāvartta (Pukkhalāvaṭṭa) [Sanskrit: zwei mögliche Zusammensetzungen: a) puṣkala + avartta oder b) puṣkalā + vartta; viel, viele zahlreich, reichlich, reich, reichlich vorhanden, prächtig, voll, vollständig, stark, kraftvoll, ausgezeichnet, schlagend, laut, klangvoll, widerhallend, gereinigt, ein bestimmtes Saiteninstrument, Name von Śiva, Name eines Sohnes von Varuṇa, Name eines Asura, Name eines Ṛṣi, Name eines Sohnes von Bharata, Name eines Buddha, Name eines Tīrtha usw.; 

    puṣkalā = Almosen im Ausmaß von 4 Bissen Essen, Name des Berges Meru, die Schale eines Löffels, ein bestimmtes Maß mit einem Fassungsvermögen von 8 Kuṇcis = 64 Handvoll; 

    avārtta = wichtig, nicht wertlos; 

    vārtta = über Lebensunterhalt verfügen, ein Geschäft oder einen Beruf ausüben usw.

    In diesem Zusammenhang ist es die Bedeutung des Tapa, nur vier Bissen als Lebensunterhalt zu haben],

    3) Puṣkalāvatī (Pukkhalāvaī) und Siddhāyatana (Siddhāyayaṇa) (wie oben).

    [Fortsetzung nächste Anmerkung… ]

    [10] östlich des Berges Maṁdara und nördlich des Flusses Sītā (Sīyā);

    6. Trikūṭa (Tikūḍa oder Tiūḍa), ein Berg am südlichen Ufer des Flusses Sītā (Sīā). Er trennt den Bezirk Vaccha von Suvaccha.

    [Sthānāṅga §§ 302, 434, 637; Jambūdvīpaprajñapti § 96]

    7. Vaiśramaṇakūṭa (Vesamaṇakūḍa), gelegen am Fuße des Berges Meru und auf der Südseite des Flusses Sītā (Sīyā) [Sthānāṅga Sūtra §§ 302, 434, 637; Jambūdvīpaprajñapti § 62]

    8. Añjaṇa (Aṁjaṇa), gelegen zwischen den Bezirken Ramya (Ramma) und (Rammaga) (Vijayas) in Mahāvideha [mit ihrer Hauptstadt Aṅkāvatī (Aṁkāvaī) bzw. Pakṣmavati (Pamhāvaī)] und südlich des Flusses Sītā (Sīyā).

    9. Mātrāñjana (Māyaṁjaṇa), gelegen zwischen den Bezirken Maṇgalāvatī (Maṁgalāvaī) und Ramaṇyīa (Ramaṇijja) in Mahāvideha [mit ihrer Hauptstadt Ratnasañcayā (Rayaṇasameayā) bzw. Śubhā (Subhā). Es liegt im Osten des Berges Mandara (Maṁdara) und am Südufer des Flusses Sītā (Sīyā).

    10. Saumanasa (Somaṇasa),

    südlich des Flusses Sītā (Sīyā);

    11. Vidyutprabha (Vijjuppabha), südwestlich des Berges Mandara (Maṁdara) in der Mahāvideha-Region von Jaṁbudvīpa gelegen. Der Fluss Sītodā fließt durch diesen Berg und teilt ihn in zwei Teile. Er hat fünf Gipfel:

    1) Pakṣmakūṭa (Pamhākūḍa);

    2) Śatajvala (Sayajjala);

    3) Śītodākūta (Sīoākūḍa);

    4) Svastikakūṭa (Sovatthiyakūḍa);

    5) Harikūṭa (Harikūḍa).

    12. Aṅkāvatī (Aṁkāvai), liegt zwischen den Distrikten (Pamha) und (Supamha) und am Ufer des Flusses Sītodā (Sīoā) im südlichen Teil von West-Mahāvideha. Es hat vier Gipfel: Siddhāyatana (Siddhāyayaṇa), Aṅkāvatī (Aṁkāvaī), Pakṣman (Pamha) und Supakṣman (Supamha).

    13. Pakṣmavati (Paṁhāvaī), liegt westlich des Berges Mandara (Maṁdara) und südlich des Flusses Sītodā (Sīoā). Es teilt die Bezirke Mahāpakṣman (Mahāpamha) und Pakṣmakāvatī (Pamhagāvaī) von Mahāvideha mit ihren Hauptstädten Mahāpurī (Mahāpurā) und Vijayapurī (Vijayapurā). Es hat vier Gipfel, nämlich:

    1) Siddhāyatanakūṭa (Siddhāyayaṇakūḍa);

    2) Pakṣmavati (Pamhāvaī),

    3) Mahāpakṣman (Mahāpamha); Und

    4) Pakṣmakāvatī (Pamhagāvaī).

    14. Āśīviṣa (Āsīvisa), westlich des Bergs Mandara (Maṁdara) und südlich des Flusses Sītodā (Sīodā) im Bezirk (vijaya) Saṅkha oder Saṅkhya (Saṁkha) von Mahāvideha mit der Hauptstadt Aparājitā (Avarāiā oder Aparāiyā) (Saṅkhya und Aparājit) gelegen.

    15. Sukhāvaha (Suhāvaha), südlich des Flusses Sītodā (Sīoyā), westlich des Berges Mandara (Maṁdara) und zwischen den Bezirken Nalina (Ṇaliṇa) und Nalināvatī (Ṇaliṇavaī) von Mahāvideha gelegen. Es hat vier Gipfel: Nalināvatī (Ṇaliṇāvaī) ist einer dieser Gipfel;

    westlich von Maṁdara und südlich des Flusses Sītodā (Sīoyā); und

    16. Candraparvata (Cāṁḍapavvaya), an der östlichen Grenze des Vappa-Bezirks (vijaya) von Mahāvideha und nördlich des Flusses Sītodā (Sīoyā) gelegen. Es hat vier Gipfel. Einer von ihnen heißt Cāṁḍa.

    17. Sūryaparvata (Sūrapavvaya), gelegen zwischen den Distrikten (vijayas) Mahāvapra (Mahāvappa) mit der Hauptstadt Jayantī (Jayaṁtī) und Vaprāvatī (Vappāvaī) mit der Hauptstadt Mahāvideha. Er hat vier Gipfel. Einer von ihnen heißt Sūrya (Sūra), einer Mahāvapra (Mahāvappa) und ein anderer Vaprāvatī (Vappāvaī).

    18. Nāgaparvata (Ṇāgapavvaya), dasselbe wie Nāga (Ṇāga), liegt am Nordufer des Flusses Sītodā (Sīoā) und östlich des (Vaggu) Distrikts (vijaya) in Mahāvideha mit seiner Hauptstadt Cakrapurī (Cakkapurā). Den gleichen Namen tragen die vier Gipfel.

    19. Deva-parvata (Devapavvaya), liegt zwischen den Distrikten (vijayas) Gandhi (Gaṁdhila) und Gandhilāvatī (Gaṁdhilāvaī) und nördlich des Flusses Sītodā (Sīoyā). Gandhi (Gaṁdhila) und Gandhilāvatī (Gaṁdhilāvaī) sowie Devaparvata (Devapavvaya) sind seine Gipfel.

    20. Gandhamādana (Gaṁdhamādaṇa oder Gaṁdhamāyaṇa) liegt südlich von Nīlavanta (Ṇīlavaṁta), nordwestlich von Mandara (Maṁdara), östlich von Gandhilāvatī (Gaṁdhilāvaī) und westlich von Uttarakuru. Er hat sieben Gipfel:

    1) Gandhamādanakūṭa (Gaṁdhamāyaṇakūḍa);

    2) Sphaṭikakūṭa (Phalihakūḍa) unter dem Vorsitz von Gott Bhogaṇikara;

    3) Lohitākṣa oder Lohitāṅka (Lohiyakkha, Lohitakkha oder Lohiaṁka);

    4) Uttarakuru (Uttarakura);

    5) Siddhāyatana oder Siddhāyatanakūṭa (Siddha, Siddhakūḍa oder Siddhāyayaṇakūḍa);

    6) Gandhilāvatī (Gaṁdhilāvaī) und

    7) Ānandakūṭa (Āṇaṁdakūḍa), siebter Gipfel des Berges Gandhamādana (Gaṁdhamādaṇa oder Gaṁdhamāyaṇa). Er liegt nördlich von (Lohiyakkha). Über diesen Gipfel wacht der Gott (Āṇaṁda); er ist derselbe wie Aṇaṁdaṇakūḍa.

    nördlich von Sītodā (Sīoyā) [Samavāyāṅga Sūtra §§ 106, 138; Sthānāṅga Sūtra §§ 87, 434, 637]

    [Fortsetzung nächste Anmerkung… ]

    [11] In Anbetracht dessen können wir über die Beziehung dieses Begriffs zu den Synonymen von Dṛṣṭivāda nachdenken, dem

    Sarvaprāṇabhūtajīvasattvasukhāveha (Savvapāṇabhūyajīvasattasattasuhāvaha). Dieses Synonym ist zusammengesetzt: Sarva + prāṇa + bhūta + jīva + sattva + sukhāveha.

    Ein Mönch, der sein Hin- und Hergleiten nicht eingeschränkt hat (d. h. der keine Anstrengungen unternimmt, die pramādas zu übertreffen, um die 6. guṇasthāna hinter sich zu lassen (das sonst koṭakoṭi sāgaropamas dauern könnte; dieselbe maximale Dauer wie die 5. guṇasthāna) und zum siebten fortzuschreiten

    (vgl. Saṃvara [Teil 134] Anmerkung 6)

    bis zur 12. guṇasthāna, was für jede folgende Stufe nur innerhalb einer Antarmuhūrta möglich ist), wird prāṇa, bhūta, jīva, satta, vijña und Veda genannt. Das Hinterlassen von Geschmack (vijña) und veda, das in der neunten guṇasthāna in Bezug auf die bandha-Phase (Aufnahme von neuem Karma) und sattā-Phase (Karma, das bereits aus einer früheren Geburt besteht) und schließlich in der zehnten guṇasthāna in der udaya-Phase (Reifung von Karma) geschieht

    (siehe Tabelle der drei Karmaphasen),

    wird als prāṇabhūtajīvasatta bezeichnet. Sanskrit „sarva“ (d.h. Prakrit „savva“) bedeutet „jeder“, „jedes“, „alle“; und sukhāvaha (suhāvaha) bedeutet Freude bringen, Freude verleihen. Zusammenfassend bedeutet dieses Synonym von Dṛṣṭivāda: Es wird jedem, der den Geschmack und die drei Arten von sexueller Neigung genannt vedas (puṁveda, strīveda und napuṅsakaveda) beherrscht, Freude bringen oder er/sie verleiht Glückseligkeit und erlangt Glückseligkeit durch den Anblick der nahenden Unsterblichkeit.

    Um dieses Ziel zu erreichen, muss man mit kṣāyopaśamika und kṣayika beginnen.

    Vgl. Saṃvara [Teil 356], Anmerkung 1, Saṃvara [Teil 331] ff. zur Anwendung der kṣāyopaśamika-Unterdrückung und -Zerstörung sowie der kṣayika-Zerstörung von Karma.

     

    Dṛṣṭivāda (Diṭṭhivāya) bedeutet wörtlich „Darlegung von Lehren“. Dies weist darauf hin, dass der eigentliche Inhalt von Dṛṣṭivāda sowohl aus der Darlegung als auch der Widerlegung verschiedener Lehren bestand. Dṛṣṭivāda hat zehn bedeutsame Namen. Die anderen acht sind:

    Hetuvāda (Heuvāya),

    Bhūtavāda (Bhūyavāya),

    Tathyāvāda (Taccāvāya),

    Samyagvāda (Sammāvāya),

    Dharmavada (Dhammāvāya),

    Bhāṣāvicaya (Bhāsāvicaya oder Bhāsāviyaya),

    Pūrvagat (Puvvagaya) und

    Anuyoga (Aṇuyoga).

    Aufgrund ihrer Bedeutung werden die pūrvas oder die caturdaśapūrvas als Ganzes als Dṛṣṭivāda bezeichnet.

    [vgl. Sthānāṅga Sūtra § 742]

    [12] Śakra

    [Prakrit Sakka, dasselbe Prakrit-Schreiben für Śākya, ein anderer Name für Lord Buddha. Seine Mutter war Māyā. Sakkas Anhänger, auch Sakka genannt, wird als Ketzer bezeichnet

    [vgl. Ācārāṅga-cūrṇi, Rishabhdeo Kesharimal, Ratlam 1941, S. 88, 173, 230, 265; Āvaśyaka-vṛtti von Haribhadra, Agamodaya Samiti, Bombay & Mehesana 1916-17, p. 375; Uttaradhyayana-cūrṇi, Rishabhdeo Kesharimal, Ratlam 1933, p. 190; Āvaśyaka-cūrṇi, Rishabhdeo Kesharimal, Ratlam 1928-29, Bd. Ich, S. 242; Bṛhatkalpa-vṛtti von Kṣemakīrti, Rishabhdeo Kesharimal, Ratlam 1933, S. 886, 891, Samavāyāṅga-vṛtti von Abhayadeva, Agamodaya Samiti, Bombay & Mehesana 1918, S. 155; Ācārāṅga-vṛtti von Śīlāṅka, Agamodaya Samiti, Bombay & Mehesana 1919, S. 9, 24, 233; Sūtrakṛtāṅga-vṛtti von Śīlāṅka, Agamodaya Samiti, Bombay & Mehesana 1917, S. 188, 255, 396].

    Sakkas bildete eine der fünf Śramaṇa (Samaṇa)-Sekten. Die fünf Śramaṇa-Sekten sind:

    1. Nirgrantha (Ṇiggaṁtha)

    2. Sākya (Sakka), sie trugen rote Roben (Niśīthasūtra-cūrṇi, Sanmati Jananpeeth, Agra 1957-60, Band III, S. 414)

    3. Tāpasa (Tāvasa)

    4. Gairika (Geruya) (Sanskrit: gairika = Rötel) oder Parivrājaka (Parivvāyaga) waren Bettelmönche und da sie mit Rötel gefärbte Tücher verwendeten, waren sie als Geruyas bekannt. (Piṇḍaniryukti-vṛtti von Malayagiri, Devchand Lalbhai Series, Bombay 1918, S. 130)

    5. Ājīvika (Ājīviya oder Ājīviya) – gegründet von Gośala (Gosāla)

    Sie pflegten Buße zu tun, deshalb wurden sie Śramaṇas (Samaṇas) genannt.

    Die Samaṇa ist eine der beiden Hauptsekten, die andere ist Brāhmaṇa (Māhaṇa), nicht-vedisch und vedisch. Brāhmaṇas (Māhaṇas) werden als Götter der Erde bezeichnet

    [vgl. Piṇḍaniryukti, Devchand Lalbhai Series, Bombay 1918, vv. 445, 448 ; Sthānāṅga-vṛtti von Abhayadeva, Agamodaya Samiti, Bombay & Mehesana 1918-20, S. 94, 312; Ācārāṅga-vṛtti von Śīlāṅka, Agamodaya Samiti, Bombay & Mehesana 1919, p. 325; Sūtrakṛtāṅga-vṛtti von Śīlāṅka, Agamodaya Samiti, Bombay & Mehesana 1917, p. 14; Bhagavatī-vṛtti von Abhayadeva, Agamodaya Samiti, Bombay & Mehesana 1918-21, S. 60].

    Sanskrit-Lexika: māyā = Kunst, Weisheit, außergewöhnliche oder übernatürliche Kraft (nur in der früheren Sprache); Illusion, Unwirklichkeit, Täuschung, Betrug, Trick, Zauberei, Hexerei, Magie usw.; ein unwirkliches oder illusorisches Bild, Phantom, Erscheinung ib. (insbes. ibc = falsch, unwirklich, illusorisch; vgl. comp.); Doppelzüngigkeit (bei Buddhisten eine der 24 kleineren bösen Leidenschaften) (in der Philosophie) Illusion (wird im Sankhya mit prakṛiti oder pradhāna gleichgesetzt und in diesem System sowie im Vedānta als die Quelle des sichtbaren Universums betrachtet; bei Śaivas) eine der 4 pāśas oder Fallen, die die Seele verstricken; (mit Vaiśṇavas) eine der 9 Śaktis oder Energien von Viśṇu; personifizierte Illusio (manchmal identifiziert mit Durgā, manchmal angesehen als Tochter von Anṛita und Nirṛiti oder Nikṛiti und Mutter von Mṛityu oder als Tochter von Adharma); Mitgefühl, Sympathie; Name der Mutter von Gautama Buddha; Name von Lakśmi, Name von Sāmanas. (Monier Williams)

    Śakra (Sakka), Indra (Iṁda) (Herr) der himmlischen Region Saudharma (Sohamma)

    [vgl. Kalpasūtra § 14; Samavāyaṅga Sūtra § 32; Viśoṣāvaśyakabhāṣya, Rishabhdeo Kesharimal, Ratlam 1936, Vers 698].

    [Fortsetzung nächster Hinweis…]

    [13] Einige seiner anderen Namen sind:

    Maghavan (Maghavā),

    Pākaśāsana (Pāgasāsaṇa),

    Śatakratu (Sayakkau),

    Sahasrākṣa (Sahassakkha),

    Vajrapāṇi oder Vajrin (Vajjapāṇi) und

    Purandara (Puraṁdara)

    [Bhagavatī §§ 144, 567; Bhagavatī-vṛtti von Abhayadeva, Agamodaya Samiti, Bombay & Mehesana 1918-21, S. 174; Kalpasūtra-vṛtti von Vinayavijaya, Jain Atmanand Sabha, Bavnagar 1915, p. 25; Jambūdvīpaprajñapti § 115; Kalpasūtra-cūrṇi, Sarabhai Nawab, Ahmedabad 1952, p. 85; Prajñāpanā, Agamodaya Samiti, Bombay & Mehesana 1918-19, § 52; Uttaradhyayana Sūtra, elfte Vorlesung „The Very Learned“, Vers 23 http://sacred-texts.com/jai/sbe45/sbe4513.htm; Uttaradhyayana-vṛtti von Śāntisūri, Devchand Lalbhai Series, Bombay 1916, S. 350, Āvaśyaka-cūrṇi, Rishabhdeo Kesharimal, Ratlam 1928-29, Bd. Ich, S. 238].

    Er ist der Herr der südlichen Hälfte des Universums. Īśānendra (Īsāṇiṁda) ist die nördliche Hälfte

    [vgl. Bhagavatī § 144; Bhagavatī-vṛtti von Abhayadeva, Agamodaya Samiti, Bombay & Mehesana 1918-21, S. 174; Kalpasūtra-vṛtti von Vinayavijaya, Jain Atmanand Sabha, Bavnagar 1915, p. 25; Prajñāpanā, Agamodaya Samiti, Bombay & Mehesana 1918-19, § 52].

    Er half Kūṇika (Koṇia oder Konīya), dem Vajji-Videha-Putta

    (zur Bedeutung von Vajji vgl. Saṃvara [Teil 824], Anmerkung 7),

    in der Schlacht von Mahāśilākaṇṭaka (Mahāsilākaṁṭaa)

    [vgl. Bhagavatī Sūtra § 300 (für die Erzählung siehe Saṃvara [Teil 485]); Nirayāvalikā Sūtra Teil 1 Kapitel 1 (siehe Saṃvara [Teil 475 -476]].

    Er stieg auf die Erde herab, um die Ikṣvāku (Ikkhāga)-Linie zu begründen

    [vgl . Viśoṣāvaśyakabhāṣya, Rishabhdeo Kesharimal, Ratlam 1936, v. 1606].

    Er nimmt mit seinem Gefolge an verschiedenen Zeremonien im Zusammenhang mit der Geburt usw. der Jinas teil und erkundigt sich bei ihnen nach vielen Dingen.

    Er prüft verschiedene Personen hinsichtlich ihrer Festigkeit im Glauben

    [vgl. Upāsakadaśāṅga § 23; Āvaśyaka-cūrṇi, Rishabhdeo Kesharimal, Ratlam 1928-29, Bd. I, S. 117].

    In seinem vorherigen Leben war er der Kaufmann Kārtika (Kattia)

    [Bhagavatī Sūtra § 617; für eine Korrelation mit dem Begriff Kārttikēya siehe Saṃvara [Teil 502] Anmerkung 4].

    [Fortsetzung nächste Anmerkung… ]

    [14] Unter ihm gibt es ZWEIUNDDREIßIG Lakhs himmlischer Wohnstätten

    [vgl. Bhagavatī § 407; Kalpasūtra § 14],

    vierundachtzigtausend Sāmānika (Sāmāṇiya) (gleiche) Götter usw.

    [Bhagavatī Sūtra § 407; Kalpasūtra § 14].

    Er hat acht Hauptfrauen:

    1. Padmā (Pauṁā), vgl. Saṃvara [Teil 683] Anmerkung 3,

    und Saṃvara [Teil 704] Anmerkung 10,

    Saṃvara [Teil 733],

    Saṃvara [Teil 781], und

    Saṃvara [Teil 813] Anmerkung 14.

    2. Śivā (Sivā), vgl. Saṃvara [Teil 722] und Anmerkung 7,

    Saṃvara [Teil 728] Anmerkung 11, und

    Saṃvara [Teil 813] Anmerkung 14.

    3. Śvetā oder Śacī (Seyā oder Saī), Kaufmannstochter aus Hastinapurā (Hatthiṇāura), wird Anhängerin von Pārśva, vgl. Saṃvara [Teil 813] Anmerkung 14, und

    4. Añjū (Aṁjū), detaillierte Ausarbeitung in 20 Teilen von Añjū (Aṁjū), eine verdorbene Frau, Saṃvara [Teil 813] Anmerkung 11-31.

    5. Amala (Amalā), Anhängerin des einundzwanzigsten Tīrthaṅkara, sie wird auch als Anilā (Aṇilā) sowie (Acalā) erwähnt. In ihrem früheren Leben war sie die Tochter eines Haushälters von Sāketa (Sāgeya).

    [Samavāyāṅga Sūtra § 157; Tirthodgārita erstellt von Muni Puṇyavijayajī, V. 461; Bhagavatī § 406, Sthānāṅga Sūtra 612;]

    6. Apsarā (Accharā), vgl. Saṃvara [Teil 813] Anmerkung 14.

    7. Navamikā (Navamiyā), ein Haupt-Disākumārī, der auf dem Gipfel Rucakottama (Ruyagūttama) des westlichen Berges Rocaka (Ruyaga) wohnt.

    Vgl. Jambūdvīpaprajñapti § 114; Tirthodgārita, erstellt von muni Puṇyavijayajī, Vers 157; Sthānāṅga Sūtra § 643, Saṃvara [Teil 813] Anmerkung 14 und

    Saṃvara [Teil 823].

    8. Rohiṇī (Rohiṇī), vgl. Saṃvara [Teil 728], Anmerkung 14,

    Saṃvara [Teil 798], Anmerkung 4,

    Saṃvara [Teil 813], Anmerkung 14 und

    Bhagavatī § 406 und Kalpasūtra § 14.

    [15] Seine vier Lokapālas (Logapālas) sind

    1. (Soma), Hüter des östlichen Viertels,

    2. (Varuṇa), Hüter des westlichen Viertels,

    3. (Jama), Hüter des südlichen Viertels,

    4. (Vesamana), Hüter des nördlichen Viertels

    [vgl. Bhagavatī Sūtra §§ 417-418; Bhagavatī-vṛtti von Abhayadeva, Agamodaya Samiti, Bombay & Mehesana 1918-21, S. 520; Upāsakadaśāṅga-vṛtti von Abhayadeva, Agamodaya Samiti, Bombay & Mehesana 1920, p. 27].

    Der Manager seines Luftfahrzeugs ist Pālaka (Pālaya).

    Seine Glocke ist Sughosā (Sughosā)

    [vgl. Āvaśyaka-cūrṇi, Rishabhdeo Kesharimal, Ratlam 1928-29, Bd. Ich, S. 140; Bhagavatī § 567; Tirthodgārita, erstellt von muni Puṇyavijayajī, Vers 194; Jambūdvīpaprajñapti § 118]

    Der Herr von SANATKUMĀRA (Saṇaṁkumāra) aus der dritten Himmelsregion und PRĀṆATA (Pāṇaya) aus der zehnten Himmelsregion BESITZT ebenfalls GLOCKEN MIT DEMSELBEN NAMEN

    SANATKUMĀRA (Saṇaṁkumāra) SPIELT DIE ROLLE EINES SCHIEDSRICHTERS, wenn es zu einem STREIT kommt ZWISCHEN ŚAKRA (Sakka) UND ĪŚĀNENDRA (Īsāṇiṁda) und ŚAKRA MUSS DER ENTSCHEIDUNG DES HERRN DER REGION SANATKUMĀRA GEHORCHEN -; Mahāvīra stieg aus dieser Region herab und betrat den Schoß von Devanandā (Devāṇaṁdā)

    [Bhagavatī Sūtra §§ 140, 141, 520, 532].

    Sughosā ist der Name einer Königin von Gitarati (Gīyarai) und Gītayaśas (Gīyajasa), den beiden Herren der Gandharva (Gaṁdhavva) Unterklasse der Vyantara (Vaṁtara) Götter.

    Gītarati und Gītayaśas haben beide vier Hauptköniginnen mit demselben Namen, die anderen drei Namen ihrer Königinnen sind: Vimala (Vimalā), Susvarā (Sussarā) und SARASVATĪ (Sarassaī).

    (Der General der Musiktruppe unter Camara trägt ebenfalls den Namen Gītayaśas)

    [vgl. Prajñāpanā § 48; Bhagavatī §§ 169, 406; Sthānāṅga Sūtra §§ 94, 273].

    Śakra Devendra, der König der Götter, hat sieben Anikas (Armeen) und sieben Anikadhipati (Kommandeure/Generäle)

    Armeen mit entsprechenden Generälen sind:

    1. Padatanika (Fußsoldaten oder Infanterie) – Harinaigameṣin (Hariṇegamesi); als sein Gesandter bezeichnet

    2. Pithanika (Reiter) – Aśvarāja Vayū (Vāu)

    3. Kunjaranika (Elefantenreiter) – Hastirāja Airavan (Eravaṇa)

    4. Mahishanika (Büffelreiter) – Dāmardhi (Dāmaḍḍhi)

    5. Rathanika (Wagenlenker) – Māṭhara (Māḍhara)

    6. Nartakanika (ṇaṭṭa) (Tänzer) – Śveta oder Śreyas (Meer)

    7. Gandharvanika (gaṁdhavva) (Sänger) – Tumburu (Tuṃburu)

    [vgl. Jambūdvīpaprajñapti § 118; Sthānāṅga Sūtra §§ 404, 582; Bhagavatī 187].

    [16] Siehe oben Anmerkung 14.

    [17] Siehe oben Anmerkung 14.

    [18] KAMALĀ

    65. Auf die Frage von Jambū Śwami zum fünften Abschnitt (des zweiten Teils des Jñātādharmakathā Sūtra) antwortete Sudharma Śwami: „Jambū! Laut Shraman Bhagavan Mahavir besteht der fünfte Abschnitt aus zweiunddreißig Kapiteln. Die Namen der darin besprochenen Göttinnen sind:

    (1) Kamala,

    (2) Kamalprabha

    (3) Utpala,

    (4) Sudarśana,

    (5) Rupavatī,

    (6) Bahurupā,

    (7) Surupā,

    (8) Subhaga,

    (9) Purna,

    (10) Bahuputrika,

    (11) Uttama,

    (12) Bharika,

    (13) Padma,

    (14) Vasumati,

    (15) Kanakā,

    (16) Kanakprabhā,

    (17) Avatamsā,

    (18) Ketumati

    (19) Vajrasenā,

    (20) Ratipriyā,

    (21) Rohiṇī,

    (22) Navamika,

    (23) Hri,

    (24) Puṣpavatī,

    (25) Bhujaga,

    (26) Bhujagvatī,

    (27) Mahākacchā,

    (28) Aparajitā,

    (29) Sughoshā,

    (30) Vimalā,

    (31) Suswarā,

    (32) Saraswati.“

    66.-67. Auf die Frage nach der Bedeutung des ersten Kapitels sagte Sudharma Swami:

    Jambu! Shraman Bhagavan Mahavir saß im Guṇaśilā Chaitya in Rajāgṛha. Zu dieser Zeit saß die Göttin namens Kamalā auf einem Thron namens Kamalā im Vimana namens Kamalavatansak in der Hauptstadt Kamalā. Alle anderen Einzelheiten sind dieselben wie im Fall der Göttin Kālī

    [vgl. Saṃvara [Teil 813], Anmerkung 15].

    Der Unterschied besteht darin, dass in der Geschichte ihrer früheren Inkarnation der Name der Chaitya außerhalb der Stadt Nagapur Sahasramravan war, der Name des Bürgers Kamala, der Name seiner Frau Kamalaśrī und der seiner Tochter Kamalā. Nach ihrem Tod wurde sie als Hauptkönigin von Kāla wiedergeboren, einer Indra der Piśaca-Halbgötter. Ihre Lebensspanne beträgt die Hälfte von Palyopam.

    68. In ähnlicher Weise handeln die verbleibenden einunddreißig Kapitel von den Hauptköniginnen der Indras der Vanavyantar-Götter (eine Klasse von Halbgöttern) des Südens. Alle diese zweiunddreißig Göttinnen wurden in ihren früheren Inkarnationen in Nagapur geboren und im Sahasramravan-Garten initiiert, die Namen ihrer Eltern folgten demselben Muster und ihre Lebensspanne beträgt die Hälfte von Palyopam.

    [Quelle: Illustrierte Jñātādharmakathā Sūtra, Padma Prakashan Delhi 1997 (Deutsch AΩ), Teil II, FÜNFTER ABSCHNITT, Kapitel 1, S. 377-379]

    [19] Siehe oben Anmerkung 15.

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