Wissen ist die Wurzel jeder spirituellen Aktivität
Saṃvara [Teil 762]
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BHARAHESARA NĪ SAJJHĀY (Bharatas Essenz in der Unterweisung);[1]
Nr. 3 der 46 tugendhaften Frauen von den 99 genannten tugendhaften Menschen
(53 tugendhafte Männer und 46 tugendhafte Frauen)
Vers 8 (Fortsetzung)
MANORAMĀ [6 von 9]
Geschichte von Nārada [5 von ]
Naradas Geburt
Marutta verneigte sich vor Ravana und sagte: „Wer ist dieser Ozean des Mitgefühls, der uns durch dich, Meister, von dieser Sünde abgehalten hat?“
Ravana antwortete: „Es war einmal ein Brahmane, Brahmaruci, der ein Asket war. Seine Frau Kurmi (kūrmī = weibliche Schildkröte) wurde schwanger. Eines Tages kamen einige Mönche dorthin und einer von ihnen sagte: ‚Es war in der Tat gut, dass man aus Angst vor der weltlichen Existenz das Leben in einem Haus aufgegeben hat. Wie unterscheidet sich denn das Leben im Wald vom Leben in einem Haus, wenn man wieder mit seiner Frau verkehrt und der Geist durch Sinnesobjekte verletzt ist?‘
Als Brahmaruci das hörte, akzeptierte er die Lehren der Jinas und wurde sofort Bettler und Kurmi wurde als nächstes Laienfrau. Frei von falschem Glauben gebar sie in der Einsiedelei einen Sohn namens Nārada, der nicht weinen usw. musste. Als sie (eines Tages) woanders hinging, entführten ihn die Jṛmbhaka-Götter. Aus Kummer um den Jungen wurde sie Bettlerin unter Indumālā. Die Götter kümmerten sich um ihn und lehrten ihn die Wissenschaften; und im Laufe der Zeit verliehen sie ihm die vidyā, „durch die Luft zu gehen“. Indem er die kleineren Gelübde einhielt, erreichte er eine bezaubernde Jugend. Da er immer einen Haarknoten trug, war er weder Hausherr noch Asket. Er war ein begeisterter Beobachter von Streitereien, interessierte sich für Gesang und Tanz und war immer sehr anfällig für schlechtes Benehmen und Geschwätz über die Liebe. Der Schöpfer von Frieden und Zwietracht zwischen Helden und Liebenden, mit einem Regenschirm unter dem Arm und seiner Matte in der Hand, erhöht auf Schuhen, weil er von den Göttern aufgezogen worden war, wurde Nārada, auf Erden als ein Gott-ṛṣi bekannt, ein allgemein Zölibatär (d.h., er war zölibatär, beachtete jedoch nicht alle Einzelheiten des strengen Zölibats der Mönche) und tat, was ihm gefiel.“
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