Wissen ist die Wurzel jeder spirituellen Aktivität
Saṃvara [Teil 754]
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BHARAHESARA NĪ SAJJHĀY (Bharatas Essenz in der Unterweisung);[1]
Nr. 37- 45 der 53 Männer von den 99 genannten tugendhaften Menschen
(53 tugendhafte Männer und 46 tugendhafte Frauen)
Vers 5:
37. Āryamahāgiri,[2]
38. Āryarakṣitsūri,[3]
39. Āryasuhastisūri,[4]
40. Udāyi, derselbe wie Udaka (Udaa), der das tīrthaṁkara-nāma-gotra karma[5] erwarb, ein Asket aus der Linie von Pārśva (Pāsa). Er führte eine lange Diskussion mit Indrabhūti (Iṁdabhūī) und da er von dessen Argumenten überzeugt war, traf er Mahāvīra und nahm den von ihm gezeigten Weg an. Er ist auch als Peḍhālaputra (Peḍhālaputta) bekannt. In der Zukunft wird er als Tīrthaṅkara (Titthaṁkara) geboren;[6] Udāyi (Udāyin) entspricht auch Udāi, Kūṇikas Sohn und Śreṇikas Enkel,[7] der den Thron von Kūṇika erbt.[8]
41. Manak (Maṇaka), Sohn von Śruta-Kevalī Ācārya Śayyambhava-Sūri, der die Befreiung erlangte (sogar nach Jambū Śwāmi! und ohne die 14 pūrvas zu kennen, nur das Daśavaikālika Sūtra kennend und Dienst an Mitasketen tuend, usw..[9]
42. Kālikācārya,[10]
43. Śāmba,[11]
44. Pradhyumna (Pajjuṇṇa), Sohn von Kṛṣṇa (Kaṇha) und Rukmiṇī (Ruppiṇī), erster der Yadava (Jāyava)-Fürsten, wurde von Ariṣṭanemi (Ariṭṭhaṇemi) initiiert, studierte zwölf Aṅgas, übte sechzehn Jahre lang Askese und erhielt nach einem Monat Fasten (saṁlekhaṇā) die Befreiung.[12]
45. Muladeva.[13]
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[2] Vgl. Saṃvara [Teil 690].
[3] Vgl. Saṃvara [Teil 701].
[4] Vgl. Saṁvara [Teil 689-690].
[5] Sthānāṅga Sūtra 691.
[6] Sūtrakṛtāṅga Sūtra 2.7.4-14.
[7] Āvaśyaka-cūrṇi, Rishabhdeo Kesharimal, Ratlam 1928-29, Vol. II, S. 177, und
Sthānāṅga Sūtra 691, Saṃvara [Teil 467] ff.
[8] Vgl. Saṃvara [Teil 473] und
Saṃvara [Teil 474] nota 2.
[9] Vgl. Saṃvara [Teil 680].
[10] Vgl. Saṃvara [Teil 693].
[11] Vgl. Saṃvara [Teil 526] Antakṛḍaśā Sūtra, fünfter Abschnitt, Kap. 9 Maxime 15.
[12] Vgl. Antakṛḍaśā Sūtra, vierter Abschnitt, Kap. 6 Saṃvara [Teil 522] und
Saṃvara [Teil 728] Anmerkung 14, ebenso wie
Saṃvara [Teil 583] Anmerkung 1 und
Saṃvara [Teil 712] mit Anmerkungen 2-5.
Vgl. auch Āvaśyaka-cūrṇi, Rishabhdeo Kesharimal, Ratlam 1928-29, Bd. I, S. 355,
Āvaśyaka (Ṣadāvaśyaka) Rishabhdeo Kesharimal, Ratlam 1992 (V.S.), S. 27;
Sthānāṅga-vṛtti von Abhayadeva, Agamodaya Samiti, Bombay & Mehesana 1918-20, S. 433).
Vaidarbhī (Vedabbhī) von Dwārakā (Bhāravaī) war seine Frau und Aniruddha (Aṇiruddha) ihr Sohn (vgl. Antakṛḍaśā Sūtra, vierter Abschnitt, Kap. 8 Saṃvara [Teil 522].
[13] Noch keine Informationen.
Interpretation: Es gab einen spirituellen Aspiranten, der am besten darin war, den Inhalt der Mūlagranthas der lebenden Personen anzunehmen, der es wert war, den Namen 'Muladeva' zu erhalten.
Wäre dies nicht der Fall, wäre die Person, die diesen Namen trägt, nur ein gewöhnlicher Mann oder Mönch, aber nicht der Beste in dieser Disziplin und mit Kenntnis des Inhalts.
Das regt zum Nachdenken an:
Jeder spirituelle Aspirant hat die Möglichkeit, einmal der Beste in der Disziplin der Mulagranthas in Wort, Bedeutung und Interpretation zu werden und sie freiwillig unter den lebenden Personen in dieser Welt zu hofieren. Diese Person gibt es immer, weil es immer jemanden gibt, der darin der Beste ist. Versuche einmal zu bedenken, dass es eine Regel gibt, die besagt, dass nur der Zweitbeste in der Lage ist, Muladeva persönlich zu treffen.
Dieses Denken hat zur Folge, daß man 1. nicht den Ehrgeiz bekommt, den Besten vom Thron zu stoßen, 2. seine jīva (Seele) noch demütig hält, 3. man mit schnellerem Tempo auf das ersehnte Ziel, den Sieg über den Tod, zugeht.
Logischerweise muss eine Personifizierung des Wortes 'mula' mit Muladeva mit den angenommenen Verhaltensweisen, Eigenschaften und Tugenden der Mūḷagranthas verbunden sein.
Namen der vier Mūḷagrantha (nach dem Śvetāmbara-Kanon).
1. Daśavaikālika.
2. Uttarādhyayana.
3. Āvaśyaka.
4. Oghaniryuti.
Namen der vier Mūḷagrantha (nach dem Sthānakavāsī-Kanon).
3. Nandī Sūtra.